30.4.2026 Die Pläne für das Gewerbegebiet Everswinkel Nord gefährden einen der letzten Rückzugsorte für den Kiebitz und die Feldlerche in der Region. Wir Grüne Everswinkel fordern ein sofortiges Überdenken der Planung, da die ökologischen Voraussetzungen für einen Artenschutz vor Ort nicht gegeben sind. Daten von der NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V., aus flächendeckenden Synchronzählungen der Jahre 2017 und 2022 belegen eindeutig: Im Umfeld des geplanten Gebiets gibt es kaum noch alternative Flächen, auf denen Kiebitze regelmäßig brüten. Allein im Jahr 2022 wurden auf der betroffenen Fläche sechs Nester dokumentiert.
Wir weisen darauf hin, dass der Kiebitz ein extrem standorttreuer Koloniebrüter ist, der sich nicht einfach „umsiedeln“ lässt. Dass Ausgleichsflächen wirkungslos bleiben, zeigt das aktuelle Beispiel der neuen JVA in Wolbeck, sowie die bisher ungenutzten Flächen an der Telgter Straße. Nach dem „Warendorfer Modell“, welches hier anzuwenden ist, ist eine erfolgreiche Ansiedlung nur dann möglich, wenn die Ersatzstandorte im Umkreis von zwei Kilometern zu bekannten Vorkommen liegen, min. 1,5 ha groß und langfristig gesichert – Bedingungen, die hier mit weiteren schätzungsweise bis zu 2 Mio. € zu realisieren sind.
Besonders kritisch bewerten wir die Situation auf der Fläche „Lange Breede“. Auch wenn dort keine direkte Bebauung vorgesehen ist, würde die Versiegelung der angrenzenden Flächen den für den Kiebitz essenziellen offenen Charakter des Gebiets zerstören. Zudem sind die dortigen unbefestigten Feldwege für die Nahrungssuche der Küken lebensnotwendig. Die Flächen müssen daher als zusammenhängender Gesamtlebensraum betrachtet werden; eine Teilbebauung würde die lokale Population massiv beeinträchtigen.
Neben dem Kiebitz ist auch die Feldlerche regelmäßig auf den Flächen präsent und damit planungsrelevant. Bereits Ende 2024 wurden diese Vorkommen in einer Stellungnahme des Landesbüros der Naturschutzverbände NRW als gewichtige Gründe gegen die Änderung des Regionalplans angeführt. „Wir dürfen nicht zulassen, dass kurzfristige Gewerbeinteressen den endgültigen Verlust dieser charakteristischen Vogelarten in unserer Region bedeuten“, so die Grünen Doppelspitze Marion Schulz und Reimund Wernery. „Ein ehrlicher Naturschutz beginnt mit der Vermeidung von Zerstörung, nicht mit dem Versuch, diese an Ersatzflächen umzusiedeln.“
Ein weiteres wichtiges Argument für die Erweiterung des vorhandenen Gewerbegebiet Grothues in Richtung Osten!
Nächster Termin : 04.05.2026
Heimathaus
05.05. Planung + Umwelt
07.05. Hauptausschuss
12.05. Gemeinderat
02.06. Bez. Alverskirchen
09.06. Bau + Infrastruktur
11.06. Soziales, Kultur, Sport
Wer antritt, um wirklich etwas zu verändern, erlebt schnell, dass er auf feste Strukturen stößt, die Veränderungen als Störung verstehen. (unbek.)
Der Bauer macht den ersten Zug, am Ende fällt der König. (Regel)
Wer will, findet Wege. Und wer nicht will, findet Gründe. (unbek.)
Der Hass ist eine sehr zähe Pflanze, die nur wenig Wasser braucht. (unbek.)
Wenn die Lüge 100mal vorgetragen wurde, wird sie als Wahrheit angenommen.
Wenn plötzlich die Wahrheit genannt wird, wird sie als Lüge wahrgenommen, weil sie neu ist.
Zu fällen einen schönen Baum, braucht's eine halbe Stunde kaum. Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk es, ein Jahrhundert. (Eugen Roth)
Alle Wünsche werden klein, gegen DEN, gesund zu sein. ("Schremser", aus der ORF-Serie "Kottan ermittelt" )
Der Sprint ist die Lüge.
Der Marathon ist die Wahrheit.
(unbek.)
Der Tourist zerstört, was er sucht. (Kirstges)
Die Erde ist nicht nur unser gemeinsames Erbe, sie ist auch die Quelle des Lebens. (Dalai Lama)
Zu fällen einen schönen Baum, braucht's eine halbe Stunde kaum. Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk es, ein Jahrhundert.
(Eugen Roth)
Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.
(Charles Darwin)
Im begrenzten Lebensraum ist ewges Wachstum nur ein Traum.
(M. Zimmermann)
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